Was versteht man unter „Sichere Identität“?
Unter „Sichere Identität“ wird der zweifelsfreie Nachweis von Identitäten verstanden. Die Sicherheit über die Identität ist die Grundlage für sichere Beziehungen und Geschäftsprozesse – besonders im digitalen und globalisierten Zeitalter. Bestandteil der „Sicheren Identität“ ist auch die eigene Sicherheit darüber, selbst über die Freigabe der eigenen Identitätsmerkmale entscheiden zu können. Damit soll der Angst vor Missbrauch von Identitätsinformationen Rechnung getragen werden.
In welchen Bereichen ist die „Sichere Identität“ relevant?
Es gibt viele Beispiele, wo die Sicherheit der und über die Identität eine Rolle spielt. So kann es um die „Sichere Identität“ von Personen, von Produkten oder von geistigem Eigentum gehen. Die Authentifizierung kann wiederum gegenüber einer Person oder gegenüber einem Objekt erfolgen. Klassische Beispiele sind hier die Passkontrolle, Onlinebanking oder -shopping, Kauf von Zigaretten am Automaten oder das Softwareupdate für einen Computer. Neben diesen Situationen aus dem täglichen Leben kann es sich aber beispielsweise auch um die Identifizierung eines Maschinenersatzteils als Originalteil oder die zweifelsfreie Identifikation eines Emailabsenders handeln. Die „Sichere Identität“ ist überall von Bedeutung, wo Vertrauen und Sicherheit über die Identität des Gegenübers – egal ob Mensch oder Objekt – gewährleistet sein muss.
Welche Verfahren werden bereits zur Authentifizierung benutzt?
Die Kontrolle klassischer Identitätsmerkmale wie Fotos oder Unterschriften ist nach wie vor verbreitet, wird aber aufgrund des großen Fälschungs- und Diebstahlrisikos zunehmend durch die Überprüfung weiterer Merkmale ergänzt. So werden unter anderem biometrische Merkmale oder Sicherheitsfeatures überprüft. Für eine sichere Online-Authentifizierung wird die digitale Signatur und in Zukunft auch der neue Personalausweis eingesetzt.